Hybridbus-Strategie der Volvo Bus Corporation:
International erfolgreich und global anerkannt

Ismaning/Göteborg, 26. November 2013

Die Green Efficiency-Strategie der Volvo Bus Corporation (VBC) erweist sich zunehmend als international erfolgreich. Dazu zählt vor allem die Entscheidung, im Stadtbussegment ab 2014 ausschließlich Hybridbusse anzubieten, die mit Euro-6-Dieselmotoren kombiniert sind. Die Abgasnorm Euro 6 erfüllt Volvo Busse mit der Parallelhybrid-Technologie und, bei allen Auslieferungen ab 2014, mit dem neuen „kleinen“ Euro-6-Vierzylinder-Dieselmotor. In Kombination mit dem bewährten und für Euro 6 weiterentwickelten Volvo I-Shift-Getriebe ergibt sich beim Verlassen der Haltestellen ein ruckfreies, emissionsloses und leises Anfahren im Elektromodus. Auch jegliches Leerlaufgeräusch wird vermieden. An den Haltestellen schaltet der Dieselmotor ab. Für VBC steht dabei zusätzlich zur Umweltschonung immer auch die Wirtschaftlichkeit im Fokus, erkennbar an einem um bis zu 39 % reduzierten Kraftstoffverbrauch und einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Volvo-Hybridantrieb ist in europäischen 12-m-Solowagen bis hin zum 18-m-Gelenkbus ebenso einsetzbar wie in britischen Doppeldeckern oder südamerikanischen Hochbodenbussen. Und der Weg zum Plug-in-Serienhybridbus ist nicht mehr weit: Dies zeigen die positiven Zwischenergebnisse des Plug-in-Feldversuchs, der seit Mitte Mai 2013 im schwedischen Göteborg durchgeführt wird.

Schottland: 20 Volvo-Hybridbusse
für Lothian Buses

Der schottische Busbetreiber Lothian Buses hat 20 Hybridbusse Volvo 7900 H bestellt.
Die einstockigen Solobusse werden die ersten Hybridfahrzeuge in Euro-6-Ausführung sein, die Anfang 2014 ausgeliefert werden. „Lothian Buses war eines der ersten britischen Busunternehmen, das uns bereits im vergangenen Jahr einen Auftrag über zehn Euro-5-Hybridbusse Volvo 7900 H erteilt hat. Mit ihnen sind erhebliche Kraftstoffeinsparungen realisiert worden. Das Unternehmen ist mit der Gesamtleistung der Busse überaus zufrieden, sodass es uns jetzt diesen Folgeauftrag erteilt hat“, erläutert stolz Phil Owen, Vertriebsleiter für Stadt- und Überlandbusse bei der Volvo Group UK Ltd. Die Start-Stopp-Funktion für den rein elektrischen Anfahrmodus an Haltestellen und die elektronisch gesteuerte Luftfederung zur Erhöhung des Fahrkomforts sind bei diesen Fahrzeugen - wie bei allen neuen Volvo-Hybridbussen – inklusive. Die Volvo-Hybridbusse sind mit zahlreichen Sicherheits-Features ausgerüstet. Dazu zählen Druckluft-Scheibenbremsen mit der bremspedalgesteuerten und verschleißfreien Kombination aus Volvo I-SAM-Elektro-Dauerbremse und Volvo Engine Brake (VEB) ebenso wie ABS, ASR, ESP und das elektronische Bremssystem EBS 5.

Norwegen: 17 Hybridbusse
für Nettbuss Øst in Oslo

Auch in den westlichen Stadtbezirken der norwegischen Hauptstadt Oslo sind seit Anfang Oktober 17 neue Volvo-Hybridbusse des Typs 7900 H unterwegs. Damit umfasst die Nettbuss-Flotte insgesamt 43 Volvo-Hybridbusse, die in Trondheim, Hamar und jetzt auch in Oslo fahren. Mit derzeit rund 80 Fahrzeugen ist Norwegen der größte westeuropäische Markt für Volvo-Komplettbusse mit Hybridantrieb.
Svein Ekholt, Leiter Technik bei Nettbuss Øst, ist begeistert: „Die Busse halten, was sie versprechen. Sie sind ebenso zuverlässig wie dieselgetriebene Busse, verbrauchen jedoch durchschnittlich zehn Liter weniger auf 100 Kilometer.“ Nettbuss Øst hat einen Servicevertrag mit Volvo Busse abgeschlossen und lässt anfallende Service- und Wartungsarbeiten dort erledigen. „Die Hybridtechnologie ist noch relativ neu und erfordert spezielles Know-how. Deshalb ist es für uns eine große Erleichterung, das dies durch den Servicevertrag mit Volvo Busse geregelt ist.“

Schweden: Erste positive Ergebnisse des
Plug-in-Feldversuchs in Göteborg

61 % Gesamtenergie- und 81 % Kraftstoffersparnis im Vergleich zu einem herkömmlichen Euro-5-Dieselbus. Damit übertrifft die erste Zwischenauswertung alle früheren Prognosen zu den Ergebnissen des Plug-in-Feldversuch in Göteborg. „Der Verbrauch unserer Euro-5-Plug-in-Hybridbusse liegt unter 11 Litern pro 100 Kilometer“, so das Fazit von Johan Hellsing, Volvo-Projektleiter des Feldversuchs in der schwedischen Metropole. „Trotz einiger langer, steiler Steigungen auf der Strecke werden rund 85 % der Betriebsdauer im rein elektrischen Fahrmodus erledigt. Der Dieselmotor schaltet sich nur zu, wenn an Steigungen mehr Leistung benötigt wird.” Er ergänzt, dass von den Testfahrern der GS Buss vor allem das ruhige, vibrationsfreie Fahren im Elektromodus geschätzt wird.
Der Feldtest in Göteborg läuft seit Mai 2013 mit den ersten drei Plug-in-Hybridbussen von Volvo, eingesetzt im regulären Linienbuseinsatz des städtischen Verkehrsbetriebs Västtrafik. Die Gesamtdauer des Tests beträgt 10 000 Betriebsstunden und wird sich noch über den Großteil des Jahres 2014 erstrecken. Die zweiachsigen Plug-in-Hybridbusse basieren auf dem erfolgreichen Hybrid-Niederflur-Stadtbus Volvo 7900 H und sind mit Euro-5-Dieselmotoren und Stromabnehmern auf dem Dach ausgerüstet. Die Aufladung des vergrößerten Batteriepakets erfolgt an den beiden Endhaltestellen, wodurch eine rein elektrische Fahrt über mindestens sieben Kilometer ermöglicht wird. Die Ladezeit beläuft sich in Göteborg auf rund sechs Minuten.

Hybridbus-Schweden
Volvo Plug-in-Hybridbus beim Feldversuch in Göteborg

Nettbuss-Norwegen
17 neue Hybridbusse Volvo 7900 H fahren bei Nettbuss Øst in Oslo

Lothian-Buses-Schottland
Lothian Buses erhält 2014 die ersten 20 Euro-6-Hybridbusse Volvo 7900 H.
Auf dem Foto zu sehen ist einer der zehn Euro-5-Hybridbusse Volvo 7900 H, die bereits 2013 ausgeliefert und bei Lothian Buses im Einsatz sind.

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