Volvo Busse auf dem UITP-Kongress 2013:
Weltneuheit I-Coaching und Plug-in-Hybridbus

Ismaning, 23.05.2013

Die Volvo Bus Corporation präsentiert vom 26. bis 30. Mai 2013 auf dem UITP-Kongress in Genf zwei Neuheiten, darunter eine Weltpremiere: Erstmals zu sehen ist das Fahrerassistenzsystem I-Coaching, das in die neue Fahrerumgebung der Hybrid-Linienbusbaureihe Volvo 7900 H integrierbar ist. In Genf ausgestellt sind auch der erst kürzlich vorgestellte Plug-in-Hybridbus sowie das Modell einer Ladestation. Umrahmt von Informationen über das breit gefächerte Volvo-Telematikservice- und Dienstleistungsprogramm, stellt Volvo Busse die beiden Neuheiten auf dem 450 m² großen Stand 4A600 in Halle 4 des Genfer Palexpo-Kongresszentrums vor.
Unter dem Motto „Volvo - A global partner for sustainable public transport“ positioniert sich der schwedische Bushersteller dort mit seiner konsequent auf Nachhaltigkeit ausgelegten „Green Efficiency“-Strategie als verlässlicher Partner der globalen Omnibus-Verkehrsbetriebe beim effizienten Umsetzen zukunftsorientierter Verkehrsmodelle.

Am Montag, 27. Mai 2013, wird Prof. Dr.-Ing. Edward Jobson, Environmental Director der Volvo Bus Corporation, von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Expo-Forum 3 über die Steigerung der Attraktivität des ÖPNV durch Elektromobilität berichten.

Zukunftsorientierte Plug-in-Technologie

Mit mehr als 1000 verkauften Hybridbussen ist Volvo Busse Weltmarktführer bei der Hybridtechnologie im Nutzfahrzeugsektor. Der auf dem UITP-Kongress vorgestellte zweiachsige Plug-in-Hybridbus mit 12 m Länge basiert auf dem erfolgreichen Hybrid-Niederflur-Stadtbus Volvo 7900 H. Ausgestaltet ist er im Design des EU-Projekts EBSF (European Bus System of the Future), an dem Volvo Busse mit seinen wegweisenden Technologien als Partner beteiligt ist.

Verbrauchen die Euro-5-Parallelhybrid-Fahrzeuge der Baureihe Volvo 7900 H bereits bis zu 39 % weniger Kraftstoff als vergleichbare Linienbusse, die mit herkömmlichem Dieselkraftstoff betrieben werden, senkt die Plug-in-Hybridtechnologie den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen sogar um 75 bis 80 %.

In Göteborg werden derzeit die ersten Plug-in-Hybridbusse im Rahmen eines Feldversuchs erprobt. Der rein elektrische Fahrbetrieb über eine Strecke von mindestens
sieben Kilometern ist emissionsfrei und mit einer erheblichen Geräuschreduzierung verbunden. Mit dieser Antriebslösung, verbunden mit einer sauberen Energiequelle,
präsentiert Volvo Busse eine nachhaltige Alternative zur Senkung der Emissionsbelastung im innerstädtischen Verkehr. Die Serienfertigung soll bereits in zwei Jahren beginnen.

Die Aufladung erfolgt an Ladestationen am Busterminal und entlang der Fahrstrecke.
Wie solch eine Ladestation funktioniert und wie sie aussehen kann, wird in Genf an einem Modell beispielhaft demonstriert. Der Ladeprozess dauert maximal zehn
Minuten. Ist keine Ladestation vorhanden, wird der Plug-in-Linienbus wie ein „normaler“ Hybridbus betrieben und kann dadurch bereits während des Netzaufbaus
ohne Einschränkung im regulären Linienbetrieb eingesetzt werden.

Weitere Beispiele für zukunftsorientierte Antriebs- und Speichertechnologien auf dem Weg zum durchgängig elektrischen Fahrbetrieb sind in Genf auf den Ständen der Volvo-Beteiligungsgesellschaften Nova und Sunwin zu sehen. Sunwin stellt drei verschiedene Batterielösungen vor, darunter einen Superkondensator.

Telematiklösungen für Fuhrpark und Fahrer

Volvo Bus Telematics, das busspezifische Volvo-Telematiksystem, unterstützt Betreiber und Fahrer bei der Reduzierung der Betriebskosten und des Verwaltungsaufwands in ihrem Reise- oder Linienbus-Fuhrpark. Das modular aufgebaute Baukastensystem verschafft einen schnellen, effizienten Gesamtüberblick
über die aktuellen Fahrzeug- und Leistungsdaten. Es umfasst neben der Datenerfassung auch die Analyse aller betrieblichen Faktoren und ist zudem für die meisten Bustypen anderer Hersteller nachrüstbar.

Neu ist das Modul Volvo I-Coaching. Es unterstützt den Fahrer beim Umsetzen einer sicheren, kraftstoffsparenden und für die Fahrgäste komfortablen Fahrweise, indem er ein Echtzeit-Feedback über wichtige Parameter seines Fahrzeugs erhält. Der Fahrer wird sofort hingewiesen auf Gefahrenpotenziale wie ein mögliches Überdrehen des Motors, zu lange Leerlaufphase, zu hohe Drehzahl, Geschwindigkeitsüberschreitungen, zu heftige Bremsmanöver und abrupte Kurvenfahrten. Angebracht wird dieses Telematik-Zusatzmodul an der Instrumententafel im direkten Blickfeld des Fahrers.

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