Die Geschichte der Firma

VBD

Volvo Busse Deutschland GmbH

vormals Drögmöller-Karosserien GmbH & Co. KG

1920 Am 01.07.1920 Firmengründung durch Gotthard Drögmöller, Stellmachermeister und Karosseriebautechniker, Beginn mit 6 Mitarbeitern.

1921 Bau einer Fabrikationshalle in Heilbronn, Koepffstraße, bereits 25 Mitarbeiter.

1930 Beginn mit der Omnibusfertigung, zuerst auf LKW-Chassis.

1935 Weltweite Vermarktung der Drögmöller-Karosserien auf Mercedes-Benz-Chassis.

1940 Zwangsweise Umsellung der Produktion auf Panje-Wagen und Schlitten.

1944 Die Produktion kam zum Erliegen, da einerseits die Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen waren und andererseits die Produktionsstätten durch Bombenangriffe fast völlig zerstört waren.

1947 Die Omnibusproduktion wird wieder aufgenommen. Umstellung des Karosseriegerippes von Hartholz auf Ganzstahlbauweise.

1950 Daimler-Benz brachte den Fahrgestelltyp O 3500 auf den Markt. Auch andere Firmen stellten Fahrgestelle für den Omnibusaufbau her, z.B. Büssing, Magirus, MAN, Opel, Hanomag.

1965 Bau der heutigen Neuwagenfertigung in der Lichtenbergerstraße. Fertigung des ersten Komplettbusses von Drögmöller, der DR 35 mit Mercedes-Benz-Aggregaten. Auf der IAA zum schönsten Bus des Jahres gekürt.

1970 Bau eines Hochdeckers auf der Basis des Fahrgestells Mercedes-Benz 0 302.

1974 Der erste E-Typ erschien.

1977 Entwicklung des Comet E 330 mit anteigendem Fußboden. Alle E-Typen haben Einzelradaufhängung.

1980 Die Produktionshallen in der Lichtenbergerstraße wurden erweitert. Das Fertigungsprogramm wurde ergänzt durch den Superhochdecker E 420 mit Unterflurcockpit und den Doppeldecker E 440.

1984 Ab diesem Zeitpunkt wurden nur noch Komplettbusse der E-Baureihe gefertigt.

1992 Nach einer Phase der Kooperation wird Drögmöller ein Tochterunternehmen der Volvo-Gruppe. Das erste Fahrzeug auf Volvo-Chassis ist der B 12-500. Durch die Übernahme durch Volvo erweitert sich die Produktpalette um Linienbusse der Firma Steyr, Wien.

1995 Der Erfolgsbus von Drögmöller der Eurocomet E 330 H wurde nun ebenfalls auf dem Volvo B 12-Chassis aufgebaut und erhielt als B 12-600 die Auszeichnung "Coach of the year 1996".

1997 Volvo Busse Deutschland GmbH erhält die Zertifizierung des Qualitätsmanagement Systems DIN EN ISO 9001.

1999 Die Produktion erhält die Gültigkeitserklärung, daß das Umweltmanagement der EWG Verordnung 1836/93 entspricht.
Der Stadtbus Volvo 7000 wird eingeführt.

2001 Die TX-Plattform als gänzlich neue Basis für zukünftige Volvo Busse wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
Einführung des Volvo 9900, der nun zu 100 % auf Volvo-Aggregaten aufgebaut ist, er ist der Nachfolger des B 12-600.
Der Überlandbus B 10-400 wird durch den Volvo 8700 ersetzt.

2002 Die Produktpalette des 9900 wird erweitert. Nach den 12-Meter Varianten, welche auf 2-Achsen basieren, kommt im Jahr 2002 der Drei-Achser in einer Länge von 13,70 m hinzu.

2003 Ergänzung der 9900 Baureihe um eine 12,80 m Version.

2010 Umzug des Verwaltungsitzes von Heilbronn nach Ismaning bei München und Umzug des Gebrauchtwagen Centrums nach Lohfelden bei Kassel. Erweiterung des Servicenetzes auf 22 Standorte in ganz Deutschland.