Neuer Volvo 7900 E (Electric) auf der Busworld 2017 in Kortrijk: Mehr Reichweite und größere Flexibilität

Ismaning / Göteborg, 16.10.2017. Auf der Busworld 2017 in Kortrijk führt die Volvo Bus Corporation eine neue Variante des vollelektrischen Linienbusses Volvo 7900 E (Electric) ein. Mit deutlich vergrößerter Reichweite und mehr Ladeoptionen bietet der neue Volvo 7900 E den Busbetreibern eine noch größere Flexibilität.
Neuer Volvo 7900 E
Beim neuen Elektrobus Volvo 7900 E stehen dem Betreiber verschiedene Lademöglichkeiten zur Wahl: Neben der OppCharge-Schnellladung an den Endhaltestellen der Buslinie können die Batterien jetzt auch per Kabel über das kombinierte Ladesystem CCS während der Standzeiten im Busdepot aufgeladen werden.

 

Insbesondere wurde die Batteriekapazität im Vergleich zum Vorgänger erheblich ausgeweitet. Der neue Volvo 7900 E ist wahlweise mit einer Batteriekapazität von 150 kWh, 200 kWh oder 250 kWh erhältlich. Dies bedeutet, dass der Linienbus nun weitaus größere Strecken zwischen den einzelnen Ladevorgängen zurücklegen kann, sodass ein effizienter Einsatz während des ganzen Tages möglich ist. Abhängig von Topografie und Fahrbedingungen beträgt die Einsatzreichweite bis zu 200 km.

„Die neue vollelektrische Busvariante stellt eine wichtige Verstärkung unseres Produktangebots im Bereich der Elektromobilität dar; denn sie bietet unseren Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität im täglichen Einsatz. Während der Spitzenzeiten kann der Bus ohne Ladepausen durchfahren. Die Batterien können in Betriebszeiten mit geringerem Transportbedarf aufgeladen werden. Auf kürzeren Strecken können die Busse sogar den ganzen Tag lang fahren und müssen nur nachts im Depot aufgeladen werden“, so Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation. „Angesichts der sehr rasch ansteigenden Nachfrage nach Elektrobussen sowohl in Europa als auch weltweit freuen wir uns sehr, dass wir den Städten ein Elektrobussystem anbieten können, das bessere Voraussetzungen als je zuvor bietet, um auf einen nachhaltigen, leisen und emissionsfreien Öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen.“

Zugleich hat die Volvo Bus Corporation auch die möglichen Optionen zur Aufladung der Batterien ausgeweitet. Wie schon zuvor gibt es beim neuen Volvo 7900 E die Möglichkeit zur Schnellaufladung der Batterien an den Endhaltestellen der Linie. Die Zwischenladung erfolgt mithilfe der offenen und wettbewerbsneutralen OppCharge-Schnittstelle. Außerdem können die Batterien jetzt auch per Kabel über das kombinierte Ladesystem CCS (Combined Charging System) geladen werden; CCS ist der europäische Standard für die Aufladung von Elektrofahrzeugen über das Stromnetz.

„Die Betreiber können jetzt die Ladeschnittstelle wählen, die sich am besten für die jeweilige Einsatzsituation eignet. Beispielsweise eignet sich CCS für das Laden mit hoher Leistung, während der Elektrobus im Depot steht“, erklärt Johnny Lidman, Produktmanager City Buses Europe der Volvo Bus Corporation.

Der neue Volvo 7900 E wird erstmals vom 20. bis 25. Oktober auf der Busworld Europe, der internationalen Busausstellung im belgischen Kortrijk, der Öffentlichkeit präsentiert. Zeitgleich ist dies der Startschuss für die Markteinführung. Die ersten Modelle der neuen Elektrobus-Generation von Volvo werden voraussichtlich Ende 2018 ihren Betrieb aufnehmen.

Die Elektrobusse werden in Form einer schlüsselfertigen Komplettlösung verkauft, bei der Volvo die gesamte Wartung von Fahrzeugen und Batterien zu festen monatlichen Kosten übernimmt.

Der neue Volvo 7900 E mit vergrößerter Reichweite

  • Zweiachsiger Niederflur-Stadtbus mit vollelektrischem Antrieb, 12 Metern Länge und drei Türen.
  • Leiser und emissionsfreier Betrieb.
  • 80 % weniger Energieverbrauch als ein vergleichbarer Dieselbus.
  • Batteriekapazität beträgt 150 kWh, 200 kWh oder 250 kWh.
  • Lademöglichkeit über OppCharge oder CCS (bei 250 kWh nur über CCS).
  • Einsatzreichweite bis zu 200 km, je nach Topografie und Fahrbedingungen.
  • Das innovative Lenksystem Volvo Dynamic Steering (VDS) sowie die sicherheitssteigernde Fußgänger- und Radfahrererkennung stehen auf Wunsch zur Verfügung


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